Projektübersicht

... Mensch, Natur und Stadt.

Im Rahmen des Projektes Soziale Stadtimkerei haben wir Menschen mit und ohne Behinderung in den vergangenen acht Monaten imkerlich qualifiziert. Dabei hat sich bei vielen Akteuren eine große Leidenschaft für diese klugen und so wichtigen Tiere entwickelt. Nun geht es darum, dass gewonnene Wissen für eigene Bienenvölker einzusetzen und den positiven Schwung aus dem Projekt für die nächsten Schritte mitzunehmen. Sie können unsere Akteure dabei unterstützen.

Kategorie: soziales Engagement
Stichworte: Sozial, Stadtimkerei, Bienen-Akteure, Honigbienen-Freunde, WO WACHS UND HONIG FLIESSEN
Finanzierungs­zeitraum: 14.12.2017 11:32 Uhr - 02.03.2018 22:00 Uhr
Realisierungs­zeitraum: bis April 2018
Worum geht es in diesem Projekt?

Die Soziale Stadtimkerei ermöglicht es Menschen mit und ohne Behinderung sich gemeinsam für den Umweltschutz und insbesondere den Erhalt der Honigbiene einzusetzen. Nachbarn, Studierende, Rentner und seelisch belastete Menschen kommen wöchentlich in unserem Projekt zusammen, um sich unter fachlicher Anleitung imkerlich zu qualifizieren und möglichst viel über das faszinierende Leben der Honigbienen zu erfahren. Insbesondere Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen profitieren von den regelmäßigen Treffen und der Beschäftigung mit „nicht“-therapeutischen Themen.

Für die ersten Akteure der Sozialen Stadtimkerei endet im Februar 2018 nach 10-monatiger Qualifizierung das Projekt. Nun geht es darum, eine weitere Anbindung an die Stadtimkerei zu ermöglichen, um die vielen positiven Effekte, die die Arbeit mit Bienen beinhaltet, aufrecht zu erhalten.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Wir möchten mit dem Geld der Crowdfunding Community für fünf Akteure imkerliche Starter-Sets (jeweils 2 Bienen-Völker mit Beuten, Schutzkleidung und Imker-Equipment) anschaffen und eine monatliche, in Hochphasen zweimonatliche „Sprechstunde“ für alle aufkommenden Fragen einrichten.

Bienen für das seelische Gleichgewicht.
Die Akteure lernen Verantwortung für ihre eigenen Völker zu übernehmen und flexibel auf äußerliche Ereignisse (Wetterbedingungen, etc.) zu regieren. Das Fachwissen über Bienenhaltung und Honiggewinnung sorgt für Anerkennung und trägt zu einem positiven Selbstwertgefühl bei. Ganz wesentlich dabei ist der Austausch mit anderen, dem Naturschutz verbundenen, Akteuren.

Die Akteure sind überwiegend Menschen mit Erfahrungen im Bereich psychischer Erkrankungen, die großes Interesse und viel Herzblut für die Arbeit mit Bienen mitbringen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Die meisten der Akteure verfügen über sehr geringe finanzielle Mittel. Aufgrund einer psychischen Beeinträchtigung sind sie häufig wenig belastbar und vom ersten Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Die wesensgerechte Beschäftigung mit Bienen ist angesichts der bedeutenden Rolle (u.a. Bestäubungsleistung) die die Bienen in unserem Ökosystem einnehmen eine absolut sinnvolle wie auch wertvolle Aufgabe. Mit Ihrer Unterstützung setzen Sie sich nicht nur für den Erhalt der Honigbiene und einer damit einhergehenden öffentlichen Wahrnehmung ein. Mit Ihrem Beitrag helfen Sie ganz persönlich einem anderen Menschen und schaffen eine individuelle Perspektive.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir werden mit dem Geld Starter-Sets für fünf Akteure finanzieren. Die Beuten / Bienenbehausungen werden in der Pfalz angefertigt, Imkerkleidung und Gerätschaften werden bei einem Familienbetrieb im Odenwald eingekauft. Die imkerliche „Sprechstunde“ erfolgt durch die beiden Imker Andreas Wolf und Florian Haas von der Künstlergruppe finger. Die Koordination und Abwicklung macht Jens Bucher von der Sozialen Stadtimkerei.

Wer steht hinter dem Projekt?

Hinter dem Projekt steht die gpe – Gesellschaft für psychosoziale Einrichtungen -Mainz gGmbH. Die gpe Mainz unterstützt insbesondere Menschen mit psychischen Erkrankungen und ist seit mehr als zwanzig Jahren in unterschiedlichsten Bereichen der Rehabilitation und Integration tätig. Die Soziale Stadtimkerei betreibt die gpe Mainz seit April 2017 in Kooperation mit der Künstlergruppe finger, die sich seit vielen Jahren intensiv mit der Lebenswelt staatenbildender Insekten auseinandersetzt.